WALDBRANDGEFAHR


In unseren Breitengraden entstehen Waldbrände meist aus Leichtsinn im Umgang mit Feuer und Unachtsamkeit, z.B. durch sorglos weggeworfene Zigarettenkippen.

Mit entsprechender Vorsicht ließen sich die meistens verheerenden Folgen dieser Brände vermeiden, denn selbst der trockenste Kieferwald brennt nur, wenn er entzündet wird.


Nicht umsonst besteht in der Sommerzeit in unseren Wäldern Rauchverbot.

Machen Sie rauchende Spaziergänger darauf aufmerksam - höflich, aber bestimmt.

Parken Sie nicht im Wald auf Waldwegen, denn dies sind im Brandfall die Feuerwehr-Anfahrtswege.


Im Falle eines Wald- oder Flurbrandes verständigen Sie sofort die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 und

  • machen Sie möglichst genaue Angaben zum Brandort und dem Ausmaß des Brandes.
  • nennen Sie eine günstige Zufahrt zum Brandort, evtl. vereinbaren Sie einen Treffpunkt mit den Einsatzkräften.

Zur Brandbekämpfung eines Entstehungsbrandes können vom "Ersthelfer", da Wasser in den meisten Fällen nicht zur Verfügung stehen wird, u.a. die nachfolgend aufgeführten Löschtechniken angewandt werden:

  • Austreten von kleinen Brandstellen
  • Auskehren oder Ausschlagen mit etwa 1,5 Meter langen Nadelbaumästen
  • Abdecken der Brandstelle mit Sand, Kies oder Erdreich
Ergibt sich kein Löscherfolg, oder ist das Feuer bereits zu groß, bringen Sie sich möglichst rasch gegen den Wind in Sicherheit.