Atemschutznotfalltraining


Erstmals wurde am 20. August 2005 in der Feuerwehr Kirchbauna der Ernstfall eines Atemschutznotfalls geprobt. Nach einer guten Stunde Theorie wurden erst mal ordentlich Gefrühstückt um die Kräfte der Kameraden für den schweißtreibenden praktischen Teil aufzubauen . Nach der Stärkung ging es los, so mussten die 8 Kameraden aus Kirchbauna und 2 aus Hertingshausen mit "Nullsicht" einen Raum nach einer Person durchsuchen. Nach dieser Übung wurde geprobt was passiert wenn ein Lungenautomat defekt ist und der Trupp mit nur einem Gerät atmen muss . Das erlernte wurde nun in der vollverrauchten Fahrzeughalle bei "Nullsicht" umgesetzt. Das Highlight des Tages war dann das absuchen eines verrauchten Raumes nach einer Person mit der Wärmebildkamera . Nachdem die leeren Atemschutzflaschen wieder gefüllt waren sollte der Tag mit einer Diashow mit den Bildern des Tages gemütlich ausklingen. Leider wurde daraus nichts, denn gegen 19""h wurden die Kameraden zu einem realen Gebäudebrand alarmiert. ( Siehe Einsätze 2005) Die Trainer und Atemschutzgeräteträger waren sich einig, das diese Form der Fortbildung zu einem wesendlichen Teil zur Eigensicherung im Atemschutzeinsatz beiträgt. In Kirchbauna wird ein Atemschutznotfalltraining ab sofort parallel zur laufenden Ausbildung jährlich durchgeführt.

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